Synopsis
Es ist Sommer 1966. In einer kanadischen Vorstadtidylle verlieren drei Kinder ihre Mutter. Sie nimmt Hals über Kopf eine Stelle in London an, um von ihrem Mann wegzukommen, der sie betrogen hat. Coco lenkt sich mit der Konstruktion eines Superautos ab. Benoît, der Jüngste, zieht sich in seine eigene Welt zurück. Élise findet Trost in der Natur und bei dem stummen Monsieur Mouche. Da der Vater komplett überfordert ist, nimmt Élise nun das Ruder in die Hand und versucht die Familie wieder zusammen zu bringen.
Was diesen Kindern widerfährt, ist nicht das heutige Scheidungsdrama, das zwei Drittel aller Familien kennen. Es ist die kalte Katastrophe, die aus der liebevoll ausgestatteten Technicolor-Idylle herausbricht. Die Kanada-Schweizerin Léa Pool hat mit den Kinderdarstellern ein kleines Wunder geschaffen: Der Film ist komisch, tragisch, herzzerreißend und schamlos rührend, und dies oft in einer einzigen Einstellung.
Biography
LÉA POOL grew up in Lausanne. She moved to Canada in 1975, partly to learn the film-making trade. She completed her degree in Montréal at the Université du Québec in 1978. For her black-and-white short Strass Café (1980), she wrote the screenplay as well as producing and directing. She also acted in a few films. During the 1990s, she directed several documentaries and TV productions. Her first English-language film was the teenage drama Lost and Delirious (2001). In 2004, she made the adventure film The Blue Butterfly with William Hurt. Many of her films have been successful at international film festivals.