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Festival 2010 14. - 18. April in Köln
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Champion: Love Hurts
USA 2008, Feature film, 90'
Director Shine Louise Houston | Screenplay Shine Louise Houston | Director of Photography Mr. Pam | Editor Shine Louise Houston | Sound June Orleans | Composer Ronin Toshi | Actor/Actress Dallas, Dylan Rion, Trouble Royale, Madison Young, Syd Blakovich, Jiz Lee, Javier, Brooklyn Flaco, Eleanor Digby | Producer Pink and White Production, Blowfish
Synopsis
Jessie Eaton ist eine Kampfsportlerin an der Schwelle zur großen Karriere. Ihre Managerin hat ihr ein sponsorenfreundliches Image verpasst, doch bald kursieren Gerüchte über ihre Homosexualität und Promiskuität im Internet. Dann taucht auch noch eine Person aus ihrer Vergangenheit auf, die droht, mit der Wahrheit über ihr Leben an die Presse zu gehen: Es sei denn, Jessie willigt ein, einen wichtigen Kampf zu verlieren, den Kampf, der ihr den Sprung ins Profilager ermöglicht.
Die Entscheidung zwischen Betrug und Integrität, ein klassischer Kampfsportfilm-Topos. Shine Louise Houston verbeugt sich mit diesem Plot vor Kampfsportfilmen wie Raging Bull, Snatch und Girl Fight. Champion ist der aktuellste Film der mehrfach für ihre Umsetzung feministischer Pornographie ausgezeichneten Filmemacherin. Das Motiv des Kampfsports bildet die Grundlage dieser radikalen Inszenierung lesbischer Sexualität. Die Lust selbst steht hier im Vordergrund, die sich, ebenfalls einem Kampf gleich, durchzusetzen weiß gegen die ihr gegenüber gestellte Schaulust.
Shine Louise Houston kümmert sich herzlich wenig um die Produktion neuer softer Bilder und Phantasien, für die weibliches Begehren so oft herhalten muss. Stattdessen zelebriert sie mit Champion die Aktivität der erfolgreichen Protagonistin, parallelisiert Sex und sportliche Wettkämpfe: Es geht immer um die Frage nach der nächsten Herausforderung, nach Sieg oder Niederlage; im Ring wie im Bett.
Biographie
Shine Louise Houston machte ihren Abschluss in Film am San Francisco Arts Institute. Während ihrer 5-jährigen Tätigkeit bei einem frauengeführten Sex-Toy-Unternehmen stellte sie fest, dass die Nachfrage nach authentischen, von Frauen produzierten queeren Pornos größer ist, als das Angebot. Sie ist eine der ersten Gewinnerinnen des European Feminist Porn Awards, wo sie für ihre Pionierarbeit ausgezeichnet wurde.
Termin: 17.04.2010, 22:00, Filmpalette
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