Die Jury

Maria v. Heland, Paola Paoli, Franziska Petri

Maria von Heland
Maria von Heland ist Autorin und Regisseurin. Die in Berlin lebende Schwedin schrieb das Drehbuch zu Kai Wessels Hilde, der gerade seine Premiere feierte. Zu ihren bekanntesten Arbeiten unter eigener Regie zählen Suddenly Gina (Frühstück mit einer Unbekannten, 2007),Big Girls don’t Cry (Große Mädchen weinen nicht, 2002) und Recycled (1999). Maria von Heland wurde 1965 in Stockholm geboren. Neben einem Journalismus-Studium am Rider College in Lawrenceville besuchte sie Schauspielkurse in New York und Paris. Später studierte sie in Los Angeles an der School of Film and Video des California Institut of the Arts und an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolff“ in Potsdam-Babelsberg. Bereits ihr erster Kurzfilm Chainsmoker (1997) wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis. Von Heland arbeitete für das schwedische Fernsehen und als Drehbuchentwicklerin für Produktionsfirmen in Schweden und den USA. Derzeit bereitet sie ihr neues Spielfilm-Projekt Hector’s Journey nach dem Roman von François Lelord vor.

Paola Paoli

Paola Paoli ist Medienwissenschaftlerin, Kuratorin, Mitbegründerin des Laboratorio Immagine Donna und Leiterin des seit 1979 von dieser Vereinigung organisierten Internationalen Frauenfilmfestivals Florenz.Seit 2005 ist sie zudem für die italienische Sektion des Festivals für Filmemacherinnen aus mediterranen Ländern verantwortlich. Nach ihrem Abschluss in Philosophie und Geschichte war sie als wissenschaftliche Assistentin in den Bereichen Audiovisuelle Medien und Theorie der Massenkommunikation tätig und an mehreren Forschungsprojekten beteiligt. Paoli ist Dozentin für das Gebiet Frauen und Filman der Universität Florenz.

Franziska Petri
Die Schauspielerin Franziska Petri wurde auf der Berlinale 2009 im Rahmen der Perspektive Deutsches Kino als Beste Darstellerin ausgezeichnet – für ihre Rolle in Für Miriam, einer Low-Budget-Produktion des Regiestudenten Lars-Gunnar Lotz. Bereits während des Studiums an derHochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“(Berlin) spielte sie erste Fernsehhauptrollen. In Michael Gwisdeks Das Mambospiel (1998) gab sie ihr Kinodebüt. Ihren Durchbruch hatte sie 2000 mit Vanessa Jopps Film Vergiss Amerika, der den Bayerischen Filmpreis sowie zahlreiche andere Auszeichnungen gewann und für den Deutschen und Europäischen Filmpreis nominiert war. Das diesjährige Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln präsentiert in seiner Sektion Weder glatt noch gefällig ihren aktuellen Film: Das RAF-Drama Schattenwelt (2008) von Connie Walther.