film-dienst präsentiert: Tangerine

Tangerine
D|Marokko 2008, 95', Regie: Irene von Alberti

film-dienst präsentiert: Tangerine
In Tanger, dem Tor zwischen Europa und der islamischen Welt, wird die junge Marokkanerin Amira von ihrer Familie auf die Straße gesetzt, weil sie lieber Tänzerin werden will, als verheiratet zu werden oder als Dienstmädchen zu arbeiten. Sie findet Unterschlupf in der Wohnung von Freundinnen, die ihren Lebensunterhalt als Prostituierte in den Bars von Tanger verdienen. Pia und Tom, Musiker aus Deutschland, lernen Amira in einer Diskothek kennen. Pia beobachtet Amira fasziniert beim Tanzen und lädt sie an ihren Tisch ein. Die beiden befreunden sich, doch Amira hat auch Augen für Pias Freund Tom. Es entspinnt sich eine vielschichtige Dreiecksbeziehung in der Geld und Lügen eine Rolle spielen.

„Offiziell gibt es keine Prostitution in arabischen Ländern, das Thema ist nach wie vor absolut tabu, aber jeder weiß trotzdem um ihre Existenz. Mich interessiert die Definition von Prostitution und die Grauzone darin: Wann prostituiert sich ein Mädchen? Wann ist ein Geschenk eine Bezahlung? Geht es um Luxus oder um die Sicherung der Existenz? Irene von Alberti geht in ihrem Film diesen Fragen auf den Grund.

Die Filmzeitschrift  film-dienst präsentiert den aktuellen deutschen Spielfilm Tangerine on Irene von Alberti im Rahmen ihrer Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit der Regisseurin. Der Film kommt im Mai in Deutschland in die Kinos.

Tangerine
Deutschland/Marokko 2008, Regie & Buch: Irene von Alberti, 95 min.