Die Filme

Still the Water
(R: Naomi Kawase, J/F/E 2014)

Die Wettbewerbsauswahl 2015

Fr. 13.3., 21 Uhr, Schauburg
Body
Małgorzata Szumoska, PL 2014, 90‘, OF, dt. und engl. UT
Janusz kann nichts so leicht erschüttern. Als Untersuchungsrichter recherchiert er präzise, am Tatort analysiert er jedes Detail. Seiner magersüchtigen Tochter Olga, die noch immer ihrer verstorbenen Mutter nachtrauert, steht er indessen hilflos gegenüber. 

Mi. 14.4., 20.15 Uhr, Schauburg
Eden
Mia Hansen-Løve, F 2014, 131‘, OF, dt. und engl. UT
Ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frühen 90er. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik Szene ein, in ein flüchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immer-währender Beats.

Do. 16.4., 21 Uhr, Schauburg 1
Ella | She
Libia Stella Gomez, COL 2014, 105‘, OF, dt. und engl. UT Deutschlandpremiere
In den Hügeln von Ciudad Bolivar lebt der alte Alcides mit seiner Frau Georgina in einem heruntergekommenen Mietshaus. Als Georgina stirbt, wäre Alcides ihr am liebsten auf der Stelle gefolgt. Er weiß nicht, wie das geht, ein Leben ohne sie. Der Versuch Georgina eine würdige Bestattung zu bereiten, wird für Alcides aber auch ein Weg der Emanzipation und Solidarität.

So 19.4., 16 Uhr, Schauburg
Frailer
Mijke de Jong, NL 2014, 80‘,OF, dt. und engl. UT Deutschlandpremiere
Was heißt es, gut zu sterben? Was bedeutet Freundschaft im Angesicht des Todes? Diese Fragen leiten Mijke de Jong – eine der bekanntesten Regisseurinnen der Niederlande – durch ihren radikalen doku-fiktionalen Film. Ausgangspunkt war 2010 die Nachricht der tödlichen Krankheit ihrer Freundin, der Schauspielerin Leonoor Pauw. 

Do 16.4., 18 Uhr, Schauburg 1
So 19.4., 16.30 Uhr, Filmforum Köln
Futatsume No Mado | Still the Water
Naomi Kawase, J/F/E 2014, 119’, OF, dt. und engl. Eingespr.
Das berührende, poetische Opus handelt von dem 16-jährigen Ten und seiner Freundin Kyoko, die auf der Insel Amami-Õshima leben. Gemeinsam erfahren die beiden Heranwachsenden das Erwachen ihrer Sinnlichkeit vor dem Hintergrund familiärer Dramen. 

Sa 18.4., 21 Uhr, Schauburg
Love Island
Jasmila Žbanić; B&H/HR/D/CH 2014, 86‘
Die Preisträgerin des Goldenen Bären Jasmila Žbanić (ESMAS GEHEIMNIS, 2006) erzählt mit LOVE ISLAND farbenfroh und liebevoll die Geschichte einer jungen Familie im emotionalen Gefühlschaos. Eine Lektion über die Liebe im Stil der klassischen screwball comedies inmitten einer wunderschönen kroatischen Inselidyll – mit bestem Balkanhumor. 

Sa 18.4., 18 Uhr, Schauburg
Pelo Malo | Bad Hair
Mariana Rondón, VEN/PER/D 2013, 93‘,OF, dt. und engl. UT
Ein Appartmentblock in der Stadthölle von Caracas. Hier lebt der 9jährige Junior mit seiner arbeitslosen, verwitweten Mutter Marta und seinem kleinen Bruder auf engstem Raum. Junior hat ‘schlimme Haare’ und möchte sie unbedingt glätten lassen um mit einem guten Foto im Schul-Jahrbuch abgebildet zu werden. Am liebsten so fancy wie ein Popsänger. Das bringt ihm Ärger mit seiner Mutter ein. Je mehr er versucht, ihr zu gefallen, desto härter ist Marta zu ihm. 

Fr 17.4., 18 Uhr, Schauburg
Sa. 18.4. 18.30 Uhr Filmforum in Köln
Red Rose
Sepideh Farsi, F/IR/GR 2014, 87’, OF, dt. und engl. UT Deutschlandpremiere
Teheran im Juni 2009. Während auf den Straßen die grüne Revolution tobt, bereitet der politisch resignierte Mitfünfziger Ali seine Auswanderung vor. Doch dann gewährt er der jungen Aktivistin Sara Schutz vor der Polizei. In intensiven Auseinandersetzungen nähert sich das ungleiche Paar einander an.

Pressemitteilung: RWE-Filmpreis-Spielfilmwettbewerb >>