Die Preisträgerin

Die Preisverleihung
Elwira Pluta, Lisa Mertens (trailer Ruhr), Silke J. Räbiger, Jürgen Lutz, Amal Ramsis, Carl-Ernst Giesting, Kate Kinninmont, Lena Stolze, Petra Müller

Die Regisseurin Naomi Kawase konnte mit ihrem poetischen Opus STILL THE WATER den mit 15.000 Euro dotierten RWE-Filmpreis für sich entscheiden, in dem insgesamt acht Filme zu sehen waren.

Die Jury des Internationalen Spielfilmwettbewerbs wurde von Kawases Arbeit überzeugt: "Naomi Kawases Film zeigt eine herausragende Leistung. Sie erforscht die Stärke und Brüchigkeit des Lebens: Erste Liebe, Beziehungen zwischen Jugendlichen und ihren Eltern, der Umgang mit Verlusten, Krankheit und Tod. Die Kinematographie der Regisseurin, mit der sie kraftvoll die Natur einsetzt um die Emotionen der Figuren herauszuarbeiten oder zu konterkarieren, hat uns mehr als beeindruckt. STILL THE WATER zeugt von höchster filmischer Meisterschaft, ist visuell atemberaubend und steckt bis zum Ende voller Überraschungen."

Die Jury vergab außerdem eine lobende Erwähnung für die schwarze Komödie BODY der polnischen Regisseurin Małgorzata Szumowska. Elwira Pluta (Produktionsdesignerin BODY) nahm die Auszeichnung entgegen.  

Der RWE Filmpreis wurde am Abend von Carl-Ernst Giesting (Vorstandsvorsitzender der RWE Vertrieb AG) an den deutschen Verleiher des Films Jürgen Lütz (FilmKinoText) überreicht, die Regisseurin war selbst nicht anwesend, bedankte sich aber mit einer Video-Botschaft.