Hommage: Chantal Akerman

I Don't Belong Anywhere - The Cinema of Chantal Akerman
R: Marianne Lambert, BEL 2015

Special: Chantal Akerman

Der Tod Chantal Akermans im vergangenen Jahr hat viele erschüttert. Sie war eine Avantgardistin par excellence. Obwohl sie das Label „feministische Filmemacherin“ stets negierte, widmete sie sich mit zutiefst persönlichem Zugang in vielen ihrer Filme weiblichen Protagonistinnen.
Wir zeigen den ersten und letzten Film ihres Werks sowie ein Porträt.

No Home Movie
Essayfilm, BEL/FR 2015, 115‘, R: Chantal Akerman, OmeU
In ihrem finalen Film sondiert Chantal Akerman die Beziehung zu ihrer Mutter, die einzige Auschwitz-Überlebende der Familie. Ihr letzter Lebensabschnitt: ihre Wohnung in Brüssel. Eine Frau, die versucht, ihre prekäre Balance zu bewahren. Eine Welt in Bewegung, die sie kaum mehr wahrnimmt.
Mit einer Einführung von Sophie Maintigneux und Karin Michalski.
Mi 20.04., 17.30 Uhr, Aula der KHM Köln, Eintritt frei
In Kooperation mit der Gleichstellung der Kunsthochschule für Medien Köln.

Saute ma ville
Kurzfilm, BEL 1968, 11‘, R: Chantal Akerman, o.W.
Sie sehen ein junges Mädchen, 18 Jahre alt, in eine Küche gehen und die üblichen Dinge tun, aber auf völlig abgedrehte Weise, und schließlich begeht sie Selbstmord.
Gast: Marilyn Watelet
Mi 20.04., 17.30 Uhr, Filmforum, Tickets

I Don’t Belong Anywhere - The Cinema of Chantal Akerman
Dokumentarfilm, BEL 2015, 67‘, R: Marianne Lambert, OmeU, dt. UT
Lambert ist ein eindrückliches Porträt über die künstlerische Karriere Chantals Akermans geglückt. Zahlreiche Filmausschnitte geben Einblick in ein mehr als 40 Filme umfassendes Oeuvre. In Interviews und Gesprächen mit Akerman und ihrer langjährigen Schnittmeisterin Claire Atherton bekommen wir direkten Zugang zur Ästhetik und Filmarbeit der Ausnahmekünstlerin.
Do. 21.04, 17.30 Uhr, Filmforum, Tickets