Internationaler Spielfilmwettbewerb

The Party
(GB 2017, R: Sally Potter)

Acht aktuelle Spielfilme gehen im Internationalen Spielfilmwettbewerb ins Rennen um den Preis von 15.000 Euro. Gewürdigt werden damit Regisseurinnen, die sich bereits mit ihrem Filmschaffen in der Branche etablieren und mit ihrem Stil und Talent überzeugen konnten. Ob aus dem erzählerisch brillanten Frankreich stammend, aus Polen, England, Belgien, Südafrika oder Brasilien, sie präsentieren uns ausnehmend starke und eigenwillige Charaktere. Bereit, jedes Risiko einzugehen, behaupten sie sich gegen verschiedenste Widrigkeiten, um sich aus schwierigen Situationen zu befreien. Mehrfach geht es um junge Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben und diese gegen ihre Eltern oder gegen undurchlässige Gesellschaftssysteme durchzusetzen lernen. Aber auch gestandene Frauen und Männer werden durch verschiedene Ereignisse gezwungen, ihr Leben umzukrempeln und neu anzufangen. Spannende Inszenierungen – vom Ökothriller bis zur Gesellschaftskomödie.

Das Preisgeld von 15.000 Euro wird zwischen der Regisseurin (5.000 Euro) und dem deutschen Verleih (10.000 Euro) geteilt, um die Kinoauswertung des prämierten Films in Deutschland zu fördern. Der Preis wird am 9. April 2017 von der internationalen Jury im Rahmen der feierlichen Preisverleihung verliehen.

Die Preisträgerinnen der vergangenen Festivalausgaben sind:

2015: Naomi Kawase mit STILL THE WATER (Japan)
2013: Małgorzata Szumoska mit IN THE NAME OF... (Polen)
2011: Athina Rachel Tsangari mit ATTENBERG (Griechenland)
2009: Maren Ade mit ALLE ANDEREN (Deutschland)
2007: Andrea Arnold mit RED ROAD (Großbritannien)
2005: Keren Yedaya mit OR (Israel)