Die schönste Nebensache der Welt

Die schönste Nebensache der Welt
(D 2009, R: Tanja Bubbel

In Kooperation mit dem Deutschen Fußballmuseum Dortmund

In den 50er Jahren hieß Frauenfußball noch Damenfußball und war offiziell vom DFB verboten. Dennoch fanden erste Länderspiele in ausverkauften Stadien statt – in der Mannschaft auch Spielerinnen aus Dortmund. Sabine Seidel und Gisela Liedemann wiederum sind zwei der Pionierinnen des ostdeutschen Frauenfußballs und waren in den 70er Jahren bei Turbine Potsdam aktiv. Wegen ihrer Schusstechnik gilt Sabine Seidel bis heute als die beste Spielerin der DDR. Und Petra Landers aus Bochum war Mitglied der ersten offiziellen Frauen-Nationalmannschaft. Sie erhielt 1989 ein Kaffeeservice als DFB-Prämie für den Gewinn der Europameisterschaft. In diesem Film erzählen sie aus ihrem bewegten und bewegenden Fußball-Leben, untermalt von vielen wunderbaren Fernsehberichten aus dem ost- und westdeutschen Fernsehen.

Das Festival präsentiert gemeinsam mit dem Deutschen Fußballmuseum als Preview den „besten Frauenfußballfilm aller Zeiten“ in Anwesenheit von Regisseurin Tanja Bubbel, den Ex-Nationalspielerinnen Petra Landers und Annike Krahn und weiteren Überraschungsgästen. 

Die schönste Nebensache der Welt
Dokumentarfilm, D 2009, 56 Min., Buch & Regie: Tanja Bubbel
Di 28. März, 20 Uhr, Deutsches Fußballmuseum, Platz der Deutschen Einheit 1, Dortmund