Monika Hauser - Ein Porträt

Monika Hauser
Gründerin von medica mondiale e.V.

„Frieden gibt es nur mit Frauen. Klar, auch Frauen führen Kriege. Doch gäbe es mehr weibliche Entscheiderinnen, könnten viele Konflikte nachhaltiger gelöst werden, sagt Monika Hauser.“ (Patricia Hecht, taz)

Es ist das Porträt einer mutigen Frau, die 1992 im Stern einen Artikel über die Massenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen in bosnischen Lagern liest. Sie macht sich auf den Weg – nicht leicht für eine junge, angehende Ärztin, die helfen will. In Bosnien stößt sie auf Ablehnung bei den Männern und auf Schweigen bei den Frauen. Noch mitten im Krieg eröffnet 1993 das weltweit erste Zentrum für kriegstraumatisierte Frauen. Hier werden sie einfühlsam medizinisch und psychologisch betreut. Dies ist der Anfang von medica mondiale e.V.

Der Film porträtiert die Gründerin, Monika Hauser. Seit gut 20 Jahren kämpft sie unerschrocken lokal und international für die traumatisierten Opfer, denn jeder Krieg ist auch ein Krieg gegen Frauen. Monika Hauser erhielt, neben vielen anderen Preisen, 2008 den „Alternativen Nobelpreis“.

MONIKA HAUSER – EIN PORTRÄT
Dokumentarfilm, DE 2016, 86', R: Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken, OmU
Im Anschluss findet eine Diskussion mit den Regisseurinnen und Monika Hauser statt.
Moderation: Helga Kirchner

In Kooperation mit medica mondiale e.V.

Do 26.04., 20.00 Uhr, Filmforum. Im Online-Vorverkauf sind alle Tickets vergriffen. Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, bis 30 Min vor Vorstellungsbeginn.