Ansprechpartner*innen

Foto: Julia Reschucha

Festivalleitung
Dr. Maxa Zoller

Dr. Maxa Zoller ist seit 2018 die künstlerische Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln. Maxa erhielt ihren Ph.D. über Experimentalfilmgeschichte vom Birkbeck College in London, wo sie bei Ian Christie und Laura Mulvey studierte. Das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kino zu erweitern ist seitdem Teil ihrer akademischen und kuratorischen Laufbahn. Sie arbeitete als freie Filmkuratorin; 2014 kuratierte sie die Einzelausstellung von Anthony McCall im EYE Filmmuseum in Amsterdam. Von 2014 bis 2018 war sie für das Filmprogramm der Art Basel verantwortlich. Als Dozentin lehrte sie an verschiedenen Universitäten transdiziplinär Kunst- und Filmgeschichte und Theorie, unter anderem an der Amerikanischen Universität Kairo, am Londoner Goldsmiths College und Sotheby’s Institute of Art. Ihr Verständnis von ‚Expanded Cinema‘ prägt auch ihre Arbeit beim IFFF Dortmund | Köln, dessen Programm sie mit Künstlerresidenzen und Buchpublikationen erweitert.

Maxa beschäftigt sich mit Themen wie Expanded Cinema, Film und Körper, Affekttheorie, Postkolonialismus, Postsozialismus und dem Hybridfilm. In ihren Publikationen bei MIT, IB Tauris, JRP-Ringier and Hatje Verlag widmet sich Maxa der geopolitischen Kontextanalyse von Experimentalfilm, zeitgenössischer Kunst und Theorie. Texte und Interviews sind hier abrufbar: independent.academia.edu/MaxaZoller

"Für mich funktioniert das IFFF wie ein gender-politisches Regulativ innerhalb einer Medienlandschaft, die oft immer noch von konservativen Werten geprägt ist. Mit vielen mutigen Filmen, einem tollen Team und vor allem einem engagierten Publikum versuchen wir die vorgegebene Fahrtrichtung des Main-Streams zu ändern."

 

 

Foto: Julia Reschucha

Geschäftsführung
Christina Essenberger

Christina Essenberger, M.A. ist die Geschäftsführerin des Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln. Schon während ihres Literatur- und Kunststudiums an der Universität Bielefeld war sie in der freien Kulturarbeit aktiv: sie war die erste DJane in einem selbstverwalteten Kulturzentrum und programmierte das Filmprogramm des Kinos Lichtwerk. Hollywood Klassiker der 30er und 40er Jahre und vor allem auch Filme von Regisseurinnen gehörten genauso zu ihrem Repertoire, wie Arthouse- und Experimentalfilme. Christina war viele Jahre Vorstandsmitglied im Filmhaus Bielefeld e.V. 1997 übernahm sie die kaufmännische Leitung mehrerer internationaler Tanz- und Theaterfestivals im Theaterlabor Bielefeld, bis es sie 2007 zum Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln zog.

 

 

Pressearbeit
Maxi Braun

Maxi Braun (M.A.) hat an der Ruhr-Universität Bochum Russische Kultur, Geschichte und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Film studiert.
Sie arbeitet seit Abschluss ihres Studiums 2013 hauptberuflich als Journalistin, seit Juni 2016 freiberuflich für verschiedene Medien, hauptsächlich in den Bereichen Film, Serie, Feminismus und Gesellschaft. 2018 hat sie das erste Mal im Bereich Pressearbeit für das IFFF Dortmund | Köln gearbeitet. Außerdem hält sie Vorträge zu feministischen Themen.
Website: www.rodeozebra.eu

"Durch meine Arbeit beim Frauenfilmfestival bin ich in feministischen Diskursen immer up to date, nicht nur was das Kino betrifft. Das liegt auch an den tollen Kolleg*innen, die ihre ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven einbringen und neben Meinungen auch Wissen und Erkenntnis miteinander teilen. Eine solch solidarische Vernetzung ist nicht selbstverständlich. Die Festivals in Dortmund und Köln sind wie kleine Familientreffen, bei denen sich durch die vielen inspirierenden Filme und die Begegnung mit den Filmemacherinnen jedes Jahr mein Horizont erweitert."

 

Kuratorin: begehrt!
Natascha Frankenberg

Natascha Frankenberg ist Film- und Medienwissenschaftlerin und arbeitet im Bereich der kulturellen Filmbildung, als Kuratorin für Filmfestivals und als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit zur Auseinandersetzung mit Zeitlichkeit an der Schnittstelle von Filmwissenschaft und Queer Studies, die einen Fokus legt auf dokumentarische Arbeiten eines Queer Cinema.

"Wo, wenn nicht beim Frauen*filmfestival habe ich die Möglichkeit, so dezidiert zu Film aus queer-feministischer Perspektive zu arbeiten und Filmen eine Plattform zu geben, die in normative Strukturen intervenieren und audiovisuell unsere Möglichkeitsräume und Phantasien erweitern, und damit hoffentlich auch Wirklichkeiten veränderbar machen können?"

 

 

Foto: B. Schiel

Kuratorin: Spielfilmwettbewerb
Stefanie Görtz

Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Publizistik und Volkswirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum (M.A.), daneben als Dramaturgin der Komödie Düsseldorf tätig. Seit 1999 als freiberufliche Filmkuratorin, Pressereferentin und Journalistin tätig für IFFF Dortmund | Köln, Maren Kroymann, KROYMANN/Radio Bremen, Kinofest Lünen, dokumentarfilminitiative, FIDENA, Gütesiegel Kultur, bobiennale, Deutsche Kinemathek, Kino@Gefängnis, Internationales Filmfest Emden-Norderney, Bundesverband Kommunale Kinos, nachtfrequenz, Deutscher Kurzfilmpreis, Flying Broom Ankara, Kurzfilmtage, Deutsche Filmwoche Kabul, Goethe-Institute Ankara und Kabul. Veröffentlichungen u.a. für filmdienst, NZZ, Der Freitag, WDR.

„Filme, die mich begeistern; Künstlerinnen, die extrem inspirieren; Kolleg*innen, mit denen es toll ist zusammenzuarbeiten – und die Möglichkeit an einer der zentralen gesellschaftspolitischen Aufgaben – Gendergerechtigkeit – kontinuierlich weiter zu schrauben: das heißt Frauenfilmfestival für mich. Und noch viel mehr.“

 

 

Kuratorin: Spielfilmwettbewerb
Sonja Hofmann

Sonja Hofmann, Diplom-Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika, ist als Programmkuratorin für die Wettbewerbssektionen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln tätig und als Kuratorin und Moderatorin für verschiedene Filmfestivals unterwegs. Seit Mai 2019 ist sie Geschäftsführerin des Filmbüro Nordrhein-Westfalen.

"Nach wie vor sind Filme von Regisseurinnen in den Wettbewerben der großen Filmfestivals unterrepräsentiert, gerade im Spielfilmbereich. Dass es auch anders geht, zeigen wir beim IFFF."

 

 

Kuratorin: Panorama
Jessica Manstetten

Aufgewachsen im Ruhrgebiet. Verbrachte in Paris ein Jahr im Kino und entdeckte ihre Liebe zum Film. Studierte Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften, Romanistik und Sozialpsychologie an der Ruhr-Uni-Bochum. Arbeitete dort beim studentisch organisierten Internationalen Videofestival und arbeitet seitdem für verschiedene Filmfestivals (u.a. Int. Kurzfilmtage Oberhausen, Dok & Videofest Kassel) sowie als freie Kuratorin und Übersetzerin.

"Beim Festival hab ich immer wieder prägende Filme entdecken dürfen, die mir sonst nicht begegnet wären."

 

 

Werkstudent
Marlon Miketta

Nach Marlon Brando benannt, wurde ihm das Interesse für Film sozusagen in die Wiege gelegt. Er studiert Medienwissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit einem Praktikum bei doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche in 2017 von Filmfestivals begeistert und dort regelmäßig als freier Mitarbeiter (Programmbeirat, Kinobetreuung, Marketing & Moderation) und seit 2018 auch beim European Work in Progress Cologne als Aushilfe während des Festivals beschäftigt. 2019 fing Marlon beim IFFF Dortmund | Köln als Praktikant in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit an. Er assistiert u.a. bei der Vorauswahl der Filme des Schulfilmprogramms, der Social-Media Betreuung, der Pflege der Website, der Filmdisposition und der Kommunikation zu Universitäten.

 „Vor allem gefällt mir das tolle Team, meine vielseitigen Aufgaben, das gemeinsame Ziel der Gleichstellung. Der Büro-Kaffee ist auch gut!“

 

 

Schulfilmprogramm
Lisa Rölleke

Nach einer Jugend voller Tanzturniere im In- und Ausland hat Lisa ihren Disco Dance-Glitter abgelegt und sich voll und ganz dem Film verschrieben. Lisa hat bereits während ihres internationalen Masterstudiums in Film und audiovisuellen Medien an der Ruhr-Universität Bochum praktische Erfahrungen gesammelt und für Kinos und Filmfestivals im Ruhrgebiet gearbeitet. Nach zwei Auslandsaufenthalten in Frankreich (Université Lille III) und Belgien (Université de Liège) war sie unter anderem als Protokollantin für die Duisburger Filmwoche tätig und hat bei doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche die Festivalorganisation übernommen. Seit 2016 ist sie beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln e.V. für das Schulfilmprogramm zuständig und nimmt hierfür aktuelle filmische Arbeiten für unser jüngstes Publikum in den Blick.

"Auf den Kinoleinwänden des Schulfilmprogramms haben starke Mädchen- und Frauenfiguren einen festen Platz. Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, neue und alte Welten zu betreten, unbekannte aber auch vertraute Geschichten durchzuspielen und sich untereinander und mit Filmschaffenden dazu auszutauschen gefällt mir an meiner Arbeit am Besten.”

 

 

Kuratorin: Fokus
Betty Schiel

Studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Romanistik, Germanistik (M.A.) an der Ruhr Universität Bochum, der Sorbonne Paris und der University of Glasgow. Seit 1996 freiberuflich als Filmkuratorin tätig. Sie erarbeitet Programme, Workshops, Vorträge und Konzeptionen für diverse Festivals und Symposien; maßgeblich seit 1996 für femme totale / bzw. das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln.

Sie arbeitet als Dramaturgin, Recherchekraft, Produktionsleitung und Organisatorin im Bereich Theater und Film. Sie moderiert, macht Pressearbeit, das Projektmanagement für die Nacht der Jugendkultur und publiziert für Radio und Print. Sie ist außerdem international als Jurorin aktiv, u.a. in Tel Aviv, Yerivan, Innsbruck, Prishtina, Seoul, Bozen, Taipeh, Lessinia. Als regelmäßiges Ensemblemitglied der Theater- und Aktionsgruppe Transnationales Ensemble labsa in Dortmund setzt sie sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit Identitätszuschreibungen auseinander. Sie realisiert kollaborative Filmprojekte und Workshops, u.a. unter dem Titel “I speak so you dont speak for me”. 2018 realisierte sie die Filmreihe “Über Deutschland”, um darüber nachzudenken, wie sich bestimmte Ausschlüsse und Rassismen politisch und medial aufgebaut haben. Dazu gehören auch Blicke in die Vergangenheit, die das Phänomen der Migration historisch einordnen. In diesem Zusammenhang entstand auch ein neuer Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte. Aktuelle Auswahl an Programmen: Kultur@Gefängnis seit 2015 im Ruhrgebiet | Über Deutschland (IFFF 2018) | Wahnsinn. Widerstand.Wut – Ein fiebrig-feministisches Filmprogramm in drei Akten (Schillertage Mannheim2019) | In This Together (Women Make Waves Film Festival Taipeh)

"Mein Wunsch und Anliegen mit anderen gemeinsam über uns in der Welt nachzudenken und Formen zu finden, darüber zu sprechen, immer neu, immer frisch: Das ist ein inspirierendes Ringen, das nicht überall möglich ist. Das Frauenfilmfestival war immer - und ist nach wie vor - ein Ort, der offen ist für engagierte Stimmen, Allianzen und Positionen jenseits des Üblichen. Das ist ein Pfund, das wir erhalten wollen und keine Selbstverständlichkeit."

 

Kuratorin: Panorama
Marieke Steinhoff

Marieke Steinhoff arbeitet als freie Filmkuratorin für das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Ethnologie an der Universität in Köln und in Rom. Während ihres Studiums schrieb sie als freie Autorin für „Schnitt – Das Filmmagazin“, wo sie anschließend auch als Chefredakteurin tätig war. Außerdem übernahm sie für zwei Jahre die Organisatorische Leitung von Filmplus, dem Forum für Filmschnitt und Montagekunst in Köln. Seit 2013 ist sie für die ifs internationale filmschule köln tätig, wo sie u.a. das Lehrgebiet Film- und Medienwissenschaften koordiniert. Sie ist zudem mit beteiligt an der Film- und Veranstaltungsreihe „ifs-Begegnung“ sowie der filmhistorischen Reihe „Filmgeschichten“ im Filmforum NRW im Museum Ludwig.

In ihrer kuratorischen Arbeit beschäftigt sich Marieke mit Fragen von Filmkulturerbe und Kanonisierung, Archiven und Diversität sowie dem jungen deutschen Film.

„Zurzeit stehen sich Hoffnungen auf Veränderung und neuer Antifeminismus und Rassismus gegenüber. Sich hierzu zu verhalten, immer auch mit Blick auf die (Film-)Geschichte, ist für mich Aufgabe des IFFF. Filme zu zeigen, die eingreifen in starre Dichotomien, die Ambivalenz und unterschiedliche Meinungen und Lesarten zulassen und Utopien für eine gerechtere Gesellschaft formulieren, ist dabei Luxus und Notwendigkeit in einem - und das Kino für mich nach wie vor der schönste Ort, um gemeinsam zu diskutieren und zu träumen.“