Workshop Gender und Licht

Therese Andersson, Katja Rivas Pinzon (v.li.n.re.)

- fällt aus -

Bei der Lichtsetzung haben sich je nach Stil und Epoche bestimmte Konventionen herausgebildet, die Teil des Arbeitsalltags im Kamera- und Lichtgewerk sind.
So ist es üblich, jede Einstellungsgröße separat auszuleuchten, und insbesondere bei Nahaufnahmen von Frauen das Licht anders zu setzen als bei Männern. Dabei wird mehr Wert auf Ästhetik als auf logische Kontinuität gelegt. Diese gängige Praxis am Set verankert das Thema Gender und Licht in einem ideologischen Zusammenhang von Rollenklischees und Macht. Wie können diese aufgebrochen werden? Woher kommen diese Konventionen und welchen Regeln folgen sie? Mit welchen technischen Mitteln wird ein Männergesicht beleuchtet und wie das einer Frau?
In einem einführenden Vortrag machen sich die Oberbeleuchterin Therese Andersson und die Bildgestalterin Katja Rivas Pinzon auf die Suche nach Beleuchtungsmustern von Filmheldinnen und diskutieren über Machtpolitik in der Lichtgestaltung. Im anschließenden Workshop werden die Ideen und Erkenntnisse praktisch angewendet und erweitert.
In Kooperation mit CINEMATOGRAPHINNEN – WOMEN CINEMATOGRAPHERS NETWORK, unterstützt von ifs internationale filmschule köln und Maier Bros. GmbH