Festival 2020

(Foto: Julia Reschucha)

Das IFFF hatte sich nach dem Lockdown-Sommer als erstes Filmfestival in Nordrhein-Westfalen wieder in die Öffentlichkeit gewagt. Und: es war ein voller Erfolg! Uns kam eine besondere Wertschätzung entgegen, denn in diesen Zeiten Kinokultur zu betreiben – dafür waren unser Publikum und unsere Gäste sehr dankbar. Viele intensive Gespräche ‚hinter Masken‘ und gemeinsames Schauen im Kino machten unsere 2020 Festivalausgabe ‚mit Abstand‘ zu etwas ganz Besonderem!

Zu den #Coronaeffekten gehört, dass wir Festivaleröffnung und Preisverleihung an einem Abend veranstalten mussten. Am 9. September feierten wir die  Deutschlandpremiere unseres Eröffnungsfilms Becoming Black von Ines Johnson-Spain. Gerade in diesen Zeiten ist dies ein besonders wichtiger Film, was sich auch in der Medienaufmerksamkeit widerspiegelte.

Die Preise der vier Wettbewerbe Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb, Nationaler Wettbewerb für Bildgestalterinnen sowie – neu – der Shoot-Nachwuchspreis für KHM-Absolventinnen und der ECFA-Kurzfilmpreis wurden pandemiebedingt von den Jurys bereits im Vorfeld ermittelt und am Eröffnungsabend feierlich online und offline übergeben.

Das Queer-Programm fand in kleiner aber sehr feiner Runde in der Filmpalette statt.

"Die Qualität der Gespräche hat alle meine Erwartungen übertroffen", so Festivalleitung Maxa Zoller. "Bei dieser Ausgabe wurden die Festivalfilme mehr als zuvor zum Ausgangspunkt für ein gemeinsames Denken über den gesellschaftlichen Status Quo und wie man ihn verändern könnte. Es war eine tolle Woche in Köln und ich danke dem Team, unseren Gästen und unserem Publikum sehr herzlich!"