Reglement – Internationaler Spielfilmwettbewerb

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln hat sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit von Frauen* in allen Bereichen der Filmproduktion zu präsentieren und zu fördern. Hierbei wird neben den rein technischen Aspekten der Arbeit vor allem der kreativ-künstlerische Aspekt besonders hervorgehoben. In diesem Kontext hat der internationale Filmpreis für Regisseur*innen das Ziel, die Arbeit von Frauen* im Bereich der Spielfilmregie besonders herauszustellen.

1.
Veranstalterin ist das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln.

2.
Die Filme des Wettbewerbs werden von einer durch die Festivalleitung eingesetzten Auswahlkommission ausgewählt.

3.
Der Preis ist mit 15.000 EUR dotiert. 5.000 Euro gehen an die Regisseur*in, 10.000 Euro erhält der Verleih für die Kinoauswertung in Deutschland. Die Preisgelder werden per Scheck von dem Stifter an die Preisträger überreicht.

4.
Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, muss ein Film folgende Bedingungen erfüllen:
– Es muss ein Spielfilm sein, der für eine Kinoauswertung vorgesehen ist.
– Es muss eine frei produzierte Produktionen einer Regisseur*in mit einer Mindestlaufzeit von 65 Min. sein (kein Hochschul- oder Abschlussfilm, kein Debüt).
– Der Film sollte als DCP vorliegen.
– Er muss nach dem 1. April 2019 fertiggestellt worden sein.
– Er darf in Deutschland vorher an keinem Wettbewerb oder nationalem Festival teilgenommen haben. Ausnahmen können bei einer Teilnahme an einem A-Festival gemacht werden.
– Der Film darf in Deutschland noch nicht im Kino gestartet oder im Fernsehen ausgestrahlt worden sein.

5.
Produzent*innen, Verleiher oder sonstige Personen, die einen Film einreichen, haben sich gegenüber dritten Personen, die an der Produktion beteiligt waren, zu vergewissern, dass diese mit einer Teilnahme am Festival einverstanden sind.

6.
Alle ausgewählten Filme werden in ihrer Originalsprache gezeigt. Originalversion ist diejenige, in der der Film im Ursprungsland im Kino gezeigt wird. Die Kopien sollten deutsche, mindestens aber englische Untertitel haben.

7.
Die Kosten für Hin- und Rücktransport gehen zu Lasten der/des Einsenderin/Einsenders. Es werden keine Leihmieten gezahlt.

8.
Alle DCPs/Filmkopien aus Nicht-EU-Ländern müssen auf der Verpackung mit dem Hinweis "Temporary import!– for cultural purpose only – no commercial value" beschriftet sein. Die Zollerklärung für die DCPs/Filmkopien aus Nicht-EU-Ländern benötigt den Vermerk "Pro forma invoice: Value 10 USD". Aufgrund falscher Angaben anfallende Zollkosten werden nicht von der Veranstalterin übernommen, sondern der/dem Absender in Rechnung gestellt.

9.
Die Vorführkopie muss spätestens am 26. März 2021 im Festivalbüro Dortmund vorliegen.

10.
Die Filme sind während des gesamten Festivals mit ihrem Kopienwert versichert. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Eintreffen der Kopie im Festivalbüro und endet mit dem Verlassen des Festivalbüros nach Abschluss des Festivals.

11.
Schäden sind innerhalb von einem Monat nach Ende des Festivals durch den Einsender anzuzeigen. Das Festival übernimmt die Reparaturkosten maximal in Höhe der Erstellungskosten für eine Standardkopie.

12.
Die am Wettbewerb teilnehmenden Filme können maximal drei Mal während des Festivals in Dortmund vorgeführt werden.

13.
Das Festival darf Ausschnitte (max. 3 Min.) und Fotos der angenommenen Filme in den Medien und in festivalbezogenen Publikationen veröffentlichen.

14.
DVDs oder Links zur Vorauswahl werden vorab an das Festival geschickt. DVDs werden zu Archivzwecken einbehalten.

15.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine internationale Jury aus mindestens drei Personen. Die Mitglieder der Jury und deren Präsident*in werden von der Festivalleitung berufen. Personen, die an der Produktion oder an der kommerziellen Auswertung eines Wettbewerbsfilmes beteiligt sind, dürfen nicht an der Jury teilnehmen.

16.
Die Entscheidung der Jury wird mit einfacher Mehrheit gefällt. Die Mitglieder der Jury sind zum Stillschweigen verpflichtet. Die Diskussionen und Abstimmungen werden vertraulich behandelt, auch nach Abschluss des Festivals.

17.
Der Preis darf nicht ex aequo vergeben werden. Die Jury kann eine lobende Erwähnung aussprechen.

18.
Das Festival erwartet, dass die Preisträger*in persönlich an der Preisverleihung teilnimmt.

19.
Der/Die Produzent*in des prämierten Filmes wird verpflichtet, den Preis mit vollem Namen und unter Einbeziehung der Nennung des Festivals in all seinen Öffentlichkeits- und Werbematerialien zu nennen. Das Festivallogo wird gerne zur Verfügung gestellt.

20.
Die Anmeldung zur Teilnahme am Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln gilt als Anerkennung des Reglements. Die Leitung des Festivals hat das Recht, alle durch die Richtlinien nicht erfassten Fälle zu regeln sowie Ausnahmen in besonderen und begründeten Fällen zuzulassen.  

Anmeldeschluss ist der 16. Dezember 2020.

Reglement - PDF