Der Internationale Spielfilmpreis für Regisseurinnen 2013

Die Lebenden (Barbara Albert, A/D/PL 2012)

Der Internationale Spielfilmpreis für Regisseurinnen wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vergeben. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird von einer internationalen Jury vergeben, die mit der libanesischen Regisseurin Jocelyne Saab, der Schauspielerin Marita Breuer und Marian Masone, Programmleiterin des Lincoln-Center New York, besetzt ist.

Die Resonanz der Branche auf den Preis war so groß wie nie zu vor. Rund 100 aktuelle Spielfilme aus 50 Ländern wurden für die Auswahl berücksichtigt.

Die Wettbewerbsfilme bieten einen Querschnitt des aktuellen Filmschaffens internationaler Regisseurinnen. Vertreten sind Genrefilme wie der koreanische Thriller Pluto oder das Roadmovie Jackie aus den Niederlanden/USA. Auseinandersetzungen mit der jüngeren Geschichte ihres Landes liefern der österreichisch-deutsche Beitrag Die Lebenden und Children of Sarajevo aus Bosnien-Herzegowina. Berührende Porträts von Frauenleben im 21. Jahrhundert sind in dem vietnamesischen Beitrag Mother’s Soul und Watchtower aus der Türkei zu sehen.

Auch die gesellschaftliche und emotionale Situation von Männern beschäftigt viele Regisseurinnen in ihren aktuellen Arbeiten. Im Wettbewerb zeigen das die Filme Snackbar, dem zweiten Beitrag aus den Niederlanden und der Teddy-Preisträger der Berlinale In the Name of aus Polen.

Mehr Informationen zum Preis und zu den Filmen finden Sie hier.

In Dortmund werden alle Filme von den Filmschaffenden präsentiert und im Anschluss an die Vorstellungen in Filmgesprächen diskutiert. Eine kleine Auswahl kann auch parallel in Köln präsentiert werden als Brückenschlag
zwischen beiden Festivalstandorten. Der Preis wird am 14. April im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Dortmunder U verliehen.



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