Genderbende

Niederlande 2017, 68', Dokumentarfilm
Regie
Sophie Dros
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Synopsis

Lisa, Anne, Dennis, Lashawn und Selm sind Genderbender. In den binären Geschlechterkategorien finden sie sich nicht wieder, sie sind »Nichts und Alles«, mit allen Widersprüchen, die sich daraus ergeben. Sophie Dros bringt in Erfahrung, wie die fünf mit Neugier und Ablehnung ihrer Umwelt umgehen, um Akzeptanz ringen und ihre Ziele und Träume verfolgen. Unaufgeregt und offenherzig nähert sich Genderbende seinem Thema und den unterschiedlichen Temperamenten seiner Protagonist*innen an. Ihre Erfahrungsberichte und Überlegungen werden durch stilbewusste visuelle Inszenierungen ergänzt, die ästhetisch vollziehen, was als gesellschaftliche Entwicklung noch am Anfang steht: ein offener, verspielter und empathischer Umgang mit den vielfältigen Identitäten, die jenseits binärer Geschlechternormen existieren.

»Die Welt besteht aus Gegensätzen: schwarz oder weiß, reich oder arm, gut oder schlecht ausgebildet. Mann oder Frau. Aber was ist, wenn du mit deiner Genderidentität da nicht hineinpasst? Was, wenn du dich weder als ›Mann‹ noch als ›Frau‹ fühlst? Wir leben in einer Generation, in der Menschen, die weder dem einen noch dem anderen Genderpol entsprechen, es schwer haben, sich zurechtzufinden. Diese Leute ›dazwischen‹ nennt man auch ›genderfluid‹. Aber sind wir das nicht alle ein bisschen? Oder zumindest genug, um nicht alle dasselbe Etikett zu tragen. Dieser Film erzählt von Menschen, die ihr Äußeres verändern, so dass es zu ihrem inneren Empfinden passt. Zusammen erzählen sie eine Geschichte, die von uns allen handelt.«
Sophie Dros

begehrt! - filmlust queer

25.4., 21:30 Uhr, Filmpalette   Ticket

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Sophie Dros
Niederlande
2017
Dokumentarfilm
2018
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