Medea

Costa Rica/Chile/Argentinien 2017, 73', Spielfilm
Regie
Alexandra Latishev Salazar
Kontakt
Patra Spanou | www.patraspanou.com

 

Synopsis

Das Leben der 25-jährigen María José scheint unspektakulär, fast monoton: Universitätskurse, Rugby Training, ein bisschen Geplänkel mit ihrem schwulen Freund, die distanzierte Interaktion mit den Eltern, bei denen sie lebt. Sie begegnet Javier, versucht, eine Beziehung mit ihm zu beginnen. Doch eine echte Verbindung aufzubauen, ist ihr nicht möglich. Was seit Monaten niemand um sie herum bemerkt hat: Sie ist schwanger. Mehr und mehr zieht María José sich zurück. Ohne seinem Publikum psychologische Erklärungen an die Hand zu geben, beobachtet Alexandra Latishevs Debütspielfilm seine zunehmend verstummende Protagonistin behutsam aus nächster Nähe, mit großer Sensibilität für die subtilen Regungen, durch die sich ihre sorgsam unter Verschluss gehaltene Gefühlswelt Ausdruck verschafft.

»Ich wollte eine Figur schaffen, die in einem Körper lebt, der ihr nicht gehört, und die sich deshalb von dem, was in ihrem Körper vor sich geht, nicht berührt oder betroffen fühlt – und ich wollte das alles bis zu einem Punkt treiben, der normalerweise nicht überschritten wird.«
Alexandra Latishev

Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb

28.4., 18:00 Uhr, Odeon   Ticket

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Alexandra Latishev Salazar
Costa Rica, Chile, Argentinien
2017
Spielfilm
2018
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