Nico, 1988

Italien/Belgien 2017, 90', Spielfilm
Regie
Susanna Nicchiarelli
Kontakt
Magnolia Pictures | www.nico1988.com

 

Synopsis

Von Paris über Prag, Nürnberg, Manchester, auf das polnische Land und an die römische Küste führt Susanna Nicchiarellis Roadmovie und Biopic Nico, 1988, das von den letzten Lebensjahren von Christa Päffgen erzählt. Unter ihrem Künstlernamen »Nico« war die einstige Sängerin von The Velvet Underground und Muse von Andy Warhol ein Star – doch hier verkörpert Trine Dyrholm sie in ihrem späteren, zweiten Leben, als vielschichtige, raue und unbeugsame Solokünstlerin und Mutter eines fast verlorenen Sohnes.

»Ich finde es erstaunlich, wie wenig über Nicos Leben in den 70er- und 80er-Jahren bekannt ist. Und vor allem, wie egal ihr das war. Vielleicht habe ich mich deswegen in die Nico der 80er verliebt, in diese 40-jährige Frau, die ich in den Interviews sah, voller Ironie und Kraft, eine Frau, der ihre frühere Existenz als Superstar völlig gleichgültig war, und auch ihre berüchtigte Schönheit, die sie hinter sich gelassen hatte. Sie war so weit entfernt vom Stereotyp der gefallenen Ikone oder dem der fragilen Mittvierzigerin, die ihrer Jugend hinterher trauert. Ich liebte es, dass sie so anders war als das Klischee. (…) Ich habe mich auf ihre letzte Tournee konzentriert, weil ich finde, dass es eines der Probleme von Biopics ist, wenn sie ihre Geschichte von Anfang bis Ende auserzählen möchten. Die ganze Geschichte ist oft langweilig und vorhersehbar. Ich mag Filme, die nur einen Teil der Geschichte erzählen, und über diesen Teil das große Ganze. Die letzten zwei Jahre von Nicos Leben offenbarten für mich genug, um ein vollständiges Bild davon zu zeichnen, was für ein Mensch sie in dieser Zeit und auch davor gewesen war.«
Susanna Nicchiarelli

Panorama

27.4., 20:00 Uhr, Kino im U in DORTMUND

28.4., 20:30 Uhr, Filmforum   Ticket

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Susanna Nicchiarelli
Italien, Belgien
2017
Spielfilm
2018
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