Queerama

Großbritannien 2017, 71', Dokumentarfilm
Regie
Daisy Asquith
Kontakt
Syndicado Film Sales | www.queerama.co.uk

 

Synopsis

Queerama ist eine Reise durch ein Jahrhundert queerer Erfahrungen im Film. Aus der Schatzkiste des BFI-Archivs haben Daisy Asquith und ihre Mitstreiter*innen eine Fülle von Material ausgegraben: Von unbekanntem Nachrichten- und Amateurmaterial aus den 20ern und 30ern und subtextuellen Referenzen im Kino der 40er bis hin zur AIDS-Krise der 80er und 90er und den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte – ein Jahrhundert voller Veränderungen.

»Die spektakulärste Entdeckung waren wohl die Dokumentationen aus den frühen 60ern. Heute sind sie lustig und schockierend, aber sie waren auch die frühesten Beispiele, die ich gefunden habe, in denen jemand Schwulen und Lesben tatsächlich zuhört, statt sie als böse, tragische oder kranke Figuren darzustellen. Die Filme lassen auch sehr verstörende Haltungen aus den 50er und 60er Jahren erkennen, in denen Homosexuelle als Problem betrachtet wurden, sowohl in medizinischer als auch in
sozialer Hinsicht. Der Mut und der Stolz der Beteiligten ist außergewöhnlich. Sie haben sich noch vor der Dekriminalisierung geoutet und waren offen verliebt. […] Auch Queerness im Subtext ist wichtig, denn homosexuelle Menschen mussten für den Großteil des Jahrhunderts nach Queerness suchen, sie aufspüren, sie sich vorstellen, sie innerhalb von Texten erschaffen, die entweder überhaupt nicht absichtlich queer waren oder ihre Queerness sehr gut versteckten.«
Daisy Asquith

begehrt! - filmlust queer

27.4., 21:30 Uhr, Filmpalette   Ticket

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Daisy Asquith
Großbritannien
2017
Dokumentarfilm
2018
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